Im Jahr 2025 durchläuft der globale Automobil-Aftermarket einen tiefgreifenden Wandel, wobei aufbereitete Motoren in Europa und im Nahen Osten zu einer herausragenden Wahl werden. Getrieben von strengen Umweltvorschriften, dringenden Kostenerwägungen und technologischen Fortschritten greifen diese beiden Schlüsselmärkte zunehmend auf aufbereitete Lösungen statt auf Neumotoren zurück. Für Unternehmen wie ORUIDE, die auf hochwertige aufbereitete Automobilkomponenten spezialisiert sind, ist das Verständnis der zentralen Triebkräfte hinter diesem Trend entscheidend, um der Marktnachfrage gerecht zu werden. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Faktoren, die diese Präferenz prägen, und was sie für Akteure der Branche bedeuten.

1. Europa: Politik & Kreislaufwirtschaft – Vom „grünen Option“ zum „geschäftlichen Muss“
Europa war schon immer ein Vorreiter in der nachhaltigen Entwicklung, und das Jahr 2025 markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Agenda zur Kreislaufwirtschaft in der Automobilbranche. Mit den aktualisierten EU-Vorgaben für Alt- und End-of-Life-Fahrzeuge (ELV) sowie dem bevorstehenden Kreislaufwirtschaftsgesetz schafft die Region eine verpflichtende und anreizbasierte Umgebung für das Wiederaufbereiten. Regulatorische Rückenwinde treiben das Wiederaufbereiten zunehmend in das Zentrum der europäischen Automobilstrategie. Die neue EU-Richtlinie „Recht auf Reparatur 2.0“, die im Juli 2025 in Kraft tritt, schreibt vor, dass 85 % der Motorbauteile für die Wiederaufbereitung zugänglich gemacht werden müssen – eine beispiellose Anforderung, die die Lieferkette neu gestaltet. In Kombination mit dem ausgeweiteten Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR)-System ergeben diese Maßnahmen allein im Jahr 2025 ein Marktvolumen von 9,4 Milliarden Euro für wiederaufbereitete Motoren.
Strenge Vorschriften erzwingen die Umstellung auf Wiederaufbereitung – Flottenbetreiber setzen verstärkt darauf, angetrieben durch Kostenvorteile (TCO) und Emissionsverbesserungen
Im September 2025 verabschiedete das EU-Parlament offiziell neue Regeln für den Automobilsektor, die verbindliche Ziele für die Verwendung von Recyclingmaterialien festlegen und die Herstellerverantwortung (EPR) erweitern. Gemäß diesen Vorschriften müssen neue Fahrzeuge so konstruiert sein, dass sie leicht demontiert werden können, wobei die Wiederverwendung und Aufarbeitung von Komponenten wie Motoren priorisiert wird. Ab 2031 (sechs Jahre nach Inkrafttreten der Vorschriften) müssen neue Fahrzeuge mindestens 20 % recycelten Kunststoff enthalten; dieser Wert steigt bis 2035 auf 25 %. Während Euric (die Europäische Vereinigung der Recyclingindustrie) argumentiert, dass diese Ziele ehrgeiziger sein könnten, weisen sie bereits in eine klare politische Richtung: Die EU zielt darauf ab, ihre Rate der zirkulären Materialverwendung von 11,8 % auf 24 % bis 2030 zu verdoppeln. Weitsichtige Fuhrparkbetreiber nutzen diesen Wandel bereits jetzt. DHL Supply Chain unterzeichnete kürzlich eine Fünf-Jahres-Vereinbarung, um bis 2027 30 % seines europäischen Lkw-Fuhrparks mit 18.000 Fahrzeugen auf aufgearbeitete Langblockmotoren umzustellen. Der Logistikkonzern nennt zwei wesentliche Vorteile: eine Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) um 38 % und eine Reduzierung des gebundenen CO₂-Ausstoßes um 52 % – Kennzahlen, die perfekt mit den Nachhaltigkeitszielen der EU sowie unternehmerischen Gewinnzielen übereinstimmen.

Für Fuhrparkbetreiber und Werkstätten bedeutet die Einhaltung dieser Vorschriften, auf aufbereitete Motoren zurückzugreifen. Im Gegensatz zu neuen Motoren, die stark auf Erstmaterialien angewiesen sind, werden bei aufbereiteten Einheiten bis zu 80 % der Kernkomponenten wiederverwendet, wodurch die Abhängigkeit von der Gewinnung von Rohstoffen – einem Prozess, der für 90 % des globalen Verlusts der biologischen Vielfalt verantwortlich ist – erheblich reduziert wird. Zudem sieht der EU-Mechanismus zur Anpassung an die Kohlenstoffgrenze (CBAM), der ab 2025 wirksam ist, Kohlenstoffzölle auf emissionsintensive Importe vor, wodurch aufbereitete Motoren (die die CO₂-Emissionen im Vergleich zu neuen Motoren um etwa 80 % senken) noch kostengünstiger werden. Dieser Schwung wird zusätzlich durch den EU-Mechanismus zur Anpassung an die Kohlenstoffgrenze (CBAM) verstärkt, der Kohlenstoffzölle auf emissionsintensive Importe auferlegt.
Marktnachfrage trifft auf Technologie
Europäische Verbraucher und Unternehmen betrachten generalüberholte Motoren nicht mehr als „zweite Wahl“. Technologische Fortschritte haben ihre Qualität auf nahezu Neuwagenstandard gehoben: Durch Laser-Auftragschweißen und 3D-Scanning wurde die Präzision um 40 % verbessert, während KI-gestützte Qualitätskontrollsysteme die Fehlerquote unter 0,3 % halten. Eine Branchenumfrage aus dem Jahr 2025 ergab, dass 72 % der europäischen Fahrzeughalter bereit sind, bis zu 85 % des Preises eines neuen Motors für eine zertifizierte generalüberholte Einheit zu zahlen.
Dieses Vertrauen wird durch standardisierte Zertifizierungen gestärkt. Die EU-Verordnung Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR), die im Juli 2024 in Kraft trat, legt strenge Leistungskriterien für generalüberholte Bauteile fest und sorgt so für Transparenz und Konsistenz.
Für ORUIDE bedeutet die Einhaltung dieser Standards, in einen Markt einzusteigen, in dem generalüberholte Motoren bereits 28 % der Antriebsaustausche bei Nutzfahrzeugen ausmachen.
2. Naher Osten: Kostenersparnis rückt in den Vordergrund
Im Nahen Osten stehen wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund, wenn es um die Einführung von aufgearbeiteten Motoren geht – obwohl Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Angesichts steigender Fahrzeugbesitzquoten, explodierender Wartungskosten und staatlicher Anreize für kosteneffiziente Lösungen entwickelt sich die Region zu einem Wachstumsmarkt für aufgearbeitete Komponenten. Aufgearbeitete Motoren begegnen im Nahen Osten zwei dringenden Herausforderungen: den unerschwinglichen Kosten für neue OEM-Teile und dem extremen Klima, das die Lebensdauer von Antriebssträngen verkürzt. In den Ländern des Golf-Kooperationsrates (GCC) steigen die Temperaturen bis auf 50 °C und die Luftfeuchtigkeit erreicht Werte von bis zu 90 % – Bedingungen, die Motoren stark belasten und die Wartungskosten in die Höhe treiben. Aufgearbeitete Motoren, insbesondere solche, die für regionale Bedingungen verbessert wurden, bieten eine überzeugende Kombination aus Erschwinglichkeit und Langlebigkeit.
Kosteneinsparungen: Der unausweichliche Vorteil
Der Automobilmarkt im Nahen Osten boomt: In Kuwait allein gibt es etwa 1,5 Millionen zugelassene Fahrzeuge, und diese Zahl wächst jährlich. Für Privatkunden und Fuhrparkbetreiber sind die Kosten für neue Motoren prohibitiv: wiederaufbereitete Aggregate bieten Einsparungen von 30 % bis 50 % gegenüber neuen, in einigen Fällen (wie in Kuwait) sogar Kostensenkungen von bis zu 40 %. Ein wiederaufbereiteter Euro-5-Dieselmotor kostet im GCC 40 % weniger als neuer OEM-Ersatzteilbestand.
Dieser Vorteil wird durch die besonderen betrieblichen Herausforderungen der Region noch verstärkt. Viele Länder des Nahen Ostens sind auf den Import von Fahrzeugen angewiesen, was zu langen Lieferzeiten für neue Motorenteile führt – manchmal bis zu 30 Tage. Im Gegensatz dazu sind wiederaufbereitete Motoren oft über lokale Lieferketten verfügbar, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden. Eine Fallstudie eines kuwaitischen Reparaturbetriebs zeigte, dass der Wechsel zu wiederaufbereiteten Motoren die Ausfallzeit der Fahrzeuge um 60 % verringerte, was die Kundenzufriedenheit und die Wiederholungsgeschäfte steigerte.
3. ORUIDE: Ihr Partner für marktorientierte wiederaufbereitete Motoren
Ob in Europa oder im Nahen Osten – die Nachfrage nach wiederaufbereiteten Motoren stützt sich auf drei Säulen: Konformität, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Der Wiederaufbereitungsprozess von ORUIDE ist darauf ausgelegt, diese Anforderungen direkt zu erfüllen.
Ausblick: 2025 und darüber hinaus
Der globale Markt für wiederaufbereitete Motoren wird voraussichtlich bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 11,8 % wachsen, wobei Europa und der Nahe Osten einen erheblichen Anteil an diesem Wachstum beitragen werden. In Europa wird das bevorstehende Kreislaufwirtschaftsgesetz die Nachfrage weiter erhöhen, indem es einen einheitlichen Markt für Sekundärrohstoffe schafft. Im Nahen Osten werden die Modernisierungspläne Saudi-Arabiens für die Fahrzeugflotte zu einem Anstieg der Bestellungen für kostengünstige Antriebslösungen führen.
Für Unternehmen, die in diesen Regionen tätig sind, ist die Entscheidung klar: aufbereitete Motoren sind kein Trend mehr – sie sind eine strategische Notwendigkeit. Mit ORUIDEs Fokus auf Qualität, Konformität und lokal angepassten Service sind wir bestens positioniert, um Ihr vertrauenswürdiger Partner bei der Erschließung dieses wachsenden Marktes zu sein.
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